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Sternritte


Am ersten Tag reiten wir nach dem Kennenlernen der Pferde zu dem kleinen Ort Los Gazques durch trockene Flussbetten (Ramblas), über steile Hügel an Mandel-, Oliven- und Feigenbäumen vorbei.

Foto: Martina Griesshammer, München

In Los Gazques können wir bei Pepe und seiner Schwester Dora ihren selbstgemachten Wein probieren, der in der Region berühmt ist. Die Aussicht auf den erklommenen Hügeln ist immer wieder anders und einzigartig.

Foto: Martina Koch, HamburgDer 2. und 3. Tag ist ausgefüllt mit dem Zweitagesritt nach Vélez Blanco, dem denkmalgeschützten Dorf über 1.000 m hoch mit seinem hoch aufragenden Renaissance-Castillo. Wir reiten durch den Naturpark Los Vélez mit verfallenen Wassermühlen und Pinienwäldern. Die Pferde bleiben hier über Nacht. Bevor wir nach Hause zum Abendessen fahren, besichtigen wir das Castillo aus dem Jahre 1506 von außen.

In der Nähe liegt die Cueva de los letreros (Buchstabenhöhle) mit ihren Malereien aus der Neusteinzeit, den ältesten Andalusiens. In der leider nicht begehbaren Höhle wurde der INDALO, das Wahrzeichen der Provinz Almería, gefunden und geborgen. Das Strichmännchen ist als Glücksbringer in allen Touristenorten der andalusischen Küste auf sämtlichen Geschenkartikeln zu finden.

Am nächsten Tag geht es nach dem Frühstück zurück zu den Pferden. Wir reiten durch ein großes, grünes Tal auf der alten römischen Heerstraße durch Ramblas und Pinienwälder zurück zur Finca.

Am 4. Tag (Mittwoch) reiten wir nach Los Cabreras, vorbei an Weinbau, Mandel- und Olivenbäumen. Diese Landschaft wird abgelöst durch Eichen und Pinien.

Am 5. Tag besuchen wir per Pferd ein typisch spanisches Restaurant, das vom Tourismus noch gänzlich verschont wurde. Dort wird uns eine landestypische Paella serviert, bevor wir uns auf den Nachhauseweg machen.

Der 6. und letzte Reittag führt uns durch Schluchten, auf einsamen Wegen, an verlassenen Fincas vorbei.

Unterwegs begegnen uns manchmal Echsen und Schlangen (ungiftig), Hasen und Kaninchen, Füchse, Rothühner, Adler und andere Greifvögel, Käuzchen, Pirole, Wiedehopfe, Bienenfresser, Blauracken, Flußregenpfeiffer und viele Tiere mehr.

Wir sitzen täglich zwischen 4 und 6 Stunden im Sattel mit einer Stunde Mittagspause, in der Woche reiten wir ca. 29 Std. In der warmen Sommerzeit variieren die Reittouren wetterbedingt.

Am Samstag ist nach dem Frühstück Abreise.